Der Mechaniker

Der Mechaniker kam im Alter von 11 Jahren erstmals mit Rennrädern in Kontakt und begeisterte sich fortan für Fahrräder und deren Technik. Beruflich schlug er die Ausbildung zum Koch und Kellner ein, relativ bald wurde ihm klar, dass er im Gastgewerbe nicht glücklich sein würde und eigentlich lieber Radprofi werden wollte. Aber an die klassische Variante des Radprofis, nämlich mit seinen wundersamen Beinen an professionellen Rennen teilzunehmen und damit zu Ruhm und Ehr zu gelangen, dachte er von Anfang an nicht. Vielmehr wollte er jung, wild, schön und schnell sein und wurde für die folgenden 10 Jahre zum Fahrradboten. Da jeder Spaß irgendwann zu Ende geht und die Aussicht als Fahrradbote in Pension zu gehen auch nicht gerade erhellend war, folgte ab 2000 ein 40 Stunden-Job in einem warmen, geheizten Büro der Universität Wien.

Von 100 auf 0 war auch nicht das Gelbe vom Ei, der Mechaniker fuhr in seiner Freizeit fast nur noch Rad und begann wieder Radrennen zu fahren. Zu dieser Zeit entwickelte sich sein Interesse für die Fahrradtechnik vollends, sämtliche Räder wurden selbst auseinander gebaut, gewartet, repariert und zusammengebaut.

Das Interesse wurde professionalisiert und 2010 der Gewerbeschein für Fahrradtechnik gelöst.